Autorenleben in Zeiten von COVID-19

Herzlich Willkommen zu meinem brandneuen Autorinnenblog! Dies ist mein allererster Eintrag. Schon lange wollte ich eine eigene Autorinnenhomepage haben, die diesen Namen auch wirklich verdient und ich hoffe euch gefällt es hier soweit.

Mit professioneller Unterstützung hat es nun endlich geklappt und ich bin Saskia von www.liebeapoint.ch sehr dankbar und kann sie wärmstens empfehlen. Sie ist in Hochzeitsplanungen und der Erstellung von Homepages spezialisiert.


Seit gut 4 Wochen habe ich den Luxus in meinem Hauptjob von zu Hause aus arbeiten zu dürfen. Mein Mann und ich halten uns strikt an das Socialdistancing. Auch wenn wir nicht zur angeblichen Risikogruppe gehören wollen wir beide absolut keine Bekanntschaft mit COVID-19 machen. Also gehen wir nur zum Einkaufen aus dem Haus, oder für kurze Spaziergänge im nahegelegenen Wald. Videotelefonie sei Dank halten wir Kontakt mit Familie und Freunde, treffen uns zum virtuellen "Quarantini" oder "Quaperol Spritz".


Sämtliche Urlaubspläne, die wir für dieses Jahr hatten, haben wir, wie so viele andere auch, leider auf Eis legen müssen.

Es gibt nichts was mich so sehr motiviert wie die Vorfreude auf eine geplante Reise. Die Ideen für meine Bücher bekomme ich fast immer, wenn ich unterwegs bin. Plötzlich macht es da Klick und ich habe eine Handlung, einen Ort, Geschichten und Protagonisten vor meinem geistigen Auge.

Daher ist der Verzicht auf Urlaub gerade schon schmerzhaft für mich - aber das ist natürlich kein Vergleich zu dem was gerade Ärzte/Ärztinnen, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktmitarbeiter, LKW-Fahrer und Patienten/Angehörige durchmachen müssen.

Ich hoffe einfach, dass wir alle so schnell wie möglich wieder in unseren Alltag zurückfinden können, auch wenn ich denke, dass COVID-19 so einschneidend ist, dass es unsere Leben für immer verändert hat - vielleicht nicht nur im Negativen.


Zum Glück kann ich mich durch das Schreiben meines dritten Romans "Die Gezeiten von Cramond" wenigstens für eine Weile in weite Fernen wegträumen. Cramond ist ein zauberhaftes, ehemaliges Fischerdörfchen unweit von Edinburgh. Ich habe 2018 und 2019 dort einige Tage Urlaub gemacht und mich in den Strand, den nahegelegenen Fluss Almond und in die umliegenden Wälder verliebt. Die Menschen, die man oft beim Spazieren oder mit Hunden Gassi gehen trifft, sind freundlich und gesprächig.

Nicht weit vom "Silver Linings" Cottage, in dem wir übernachten haben, gibt es ein Pub und zwei tolle Cafés, in denen man den ganzen Tag Leckereien wie Avocadotoast oder hausgemachte Scones bekommt.

Die Besonderheit an Cramond ist, dass es einige hundert Meter vom Festland entfernt, eine Gezeiteninsel gibt - Cramond Island.

Wenn Ebbe ist kann man trockenen Fußes zur kleinen, unbewohnten Insel spazieren. Aber man sollte immer die Gezeitentafel studieren und sich rechtzeitig vor der Flut auf dem Rückweg machen, sonst hängt man für einige Stunden auf der kleinen Insel fest. Möglicherweise könnte dies meiner Hauptprotagonistin blühen :)

Morgens wird man meistens von den kreischenden Möwen geweckt. Abends von wunderschönen Sonnenuntergängen verwöhnt.

Wem die idyllische Ruhe dann doch zu viel ist - die quirlige Innenstadt von Edinburgh ist nur 20 Minuten mit dem Auto entfernt.

Unten seht ihr ein paar meiner Lieblingsbilder, die ich während meiner Urlaube in Cramond gemacht habe.


Von meinem Erstlingswerk "Das Haus aus Perlmutt" gibt es auch tolle Neuigkeiten. Die englische Übersetzung ist geglückt und es befindet sich gerade im englischen Lektorat/Korrektorat. Gerade suche ich nach einem passenden, englischen Titel.


Bis dahin bleibt bitte gesund und bis bald mit einem neuen Eintrag!






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© 2020 Esther Destratis